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Erektionsstörungen – Wie gehe ich als Frau damit um

Erektionsstörungen wie gehe ich als Frau damit umDer Umgang mit Erektionsstörungen beim Mann ist für Frauen nicht immer ganz leicht. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich die Erektionsstörungen erst im Laufe einer langjährigen Beziehung entwickeln, obwohl es doch früher nie ein solches Problem gab.

Allerdings sind Selbstzweifel oder gar Vorwürfe (ob gegen sich selbst oder gegen den Partner) kein probates Mittel als Antwort auf die Frage „Wie gehe ich als Frau damit um?“

 

Liegt es an mir (als Frau)?

Auch wenn es schwerfällt, ist diese Frage doch meist recht schnell beantwortet. Ein klärendes Gespräch und ein teilweise geändertes Verhalten hinsichtlich der Zweisamkeit und der Sexualität können möglicherweise wahre Wunder bewirken.

 

Lässt sich die Erektionsstörung durch eine Auffrischung des Sexlebens beeinflussen?

Dieses Thema ist möglicherweise etwas heikel. Zwar finden die meisten Männer es toll, wenn Frauen sexuell offen sind und klar sagen, was ihnen gefällt. Allerdings muss hier auch der Mann seinen Beitrag leisten, also klar und offen zu seiner Sexualität stehen.

 

Und wenn beide es geschafft haben, offen über ihre Wünsche und Vorstellungen zu sprechen, kommt gleich die nächste Hürde: Gibt es ausreichend Schnittmengen bei unerfüllten Wünschen? Niemand darf hier zu etwas gedrängt werden, was ihm oder ihr missfällt. Auch wenn eine Frau eine Antwort auf die Frage „Wie gehe ich als Frau damit um?“ sucht, muss sie nicht zwingend alle Ideen teilen, die ihr der Partner vorschlägt.

Aber auch in Partnerschaften sollten Kompromisse möglich sein …

 

Liegt es an Stress oder Überlastung?

Selbst wenn alles für diese Möglichkeit spricht, können viele Männer dies nicht als Tatsache erkennen. So mancher Mann reibt sich zwischen Beruf, Familie, Freundeskreis und Hobbys dermaßen auf, dass er zwischendurch kaum noch zur Ruhe kommt.

 

Die Partnerin hat es hier aber in der Hand, den Mann so zu unterstützen, dass sein Alltag nicht mehr ganz so stressig ist. Allerdings bedeutet das nicht, sich selbst den ganzen Stress aufzubürden und dem Mann alles abzunehmen. Sonst sind die Erektionsstörungen des Mannes vielleicht rasch erledigt, aber die Frau fällt abends todmüde ins Bett und hat kein Interesse mehr an Sex und Zärtlichkeiten.

Besser ist es also, für Ruhephasen und Entschleunigung für beide zu sorgen.

 

Ist gesundheitlich alles im Lack?

Wahrscheinlich ist es typisch männlich, nicht gerne zum Arzt zu gehen. Erst recht, wenn es sich um einen Urologen handelt.

Trotzdem ist es legitim, wenn sich eine Frau Gedanken um Gesundheit und Wohlbefinden des Partners macht und ihn ggf. auf sanfte Art dazu bewegt, seine Erektionsstörungen mal ärztlich begutachten zu lassen.

Dabei sollte eine Frau aber sehr diplomatisch vorgehen, denn bekanntlich malen Männer ja gerne den Teufel an die Wand. Also sollte die Partnerin beruhigen und anmerken, dass Erektionsstörungen häufig eine Ursache haben, die sich schnell behandeln lässt.

 

 

Tipps und Tricks in Bezug auf die Fragestellung „Wie gehe ich als Frau damit um?“

Viele Frauen sind schnell verunsichert, wenn sie an ihrem Partner irgendwelche negativen Veränderungen wahrnehmen. Nicht wenige sehen sich selbst als die Schuldigen für dessen Verhalten – insbesondere, wenn es um Erektionsstörungen geht.

 

Viele Zeichen werden fehlgedeutet

Oft legen die Frauen die Sache so aus, dass sie für den Partner körperlich oder auch geistig nicht mehr attraktiv seien. Manchmal gipfelt es sogar in grundlose Eifersucht: Der Partner ist doch eigentlich fit, hat aber kein Interesse mehr an Sex. Das kann doch nur bedeuten, dass er sich eine Geliebte gesucht hat. Ob er wohl tatsächlich donnerstags mit seinen Freunden Billard spielen geht?

 

Ein anderes, oft beobachtetes Phänomen ist, dass Frauen sich geradezu mütterlich um die Erektionsstörungen des Mannes kümmern. Wenn sich der Partner aber eingeengt fühlt und nicht mehr der Herr im eigenen Körper sein darf, wird es irgendwann auch heftig rumpeln. Erektionsstörungen werden so jedenfalls nicht behoben, sondern eher noch gefördert. Denn eine erektile Dysfunktion, die zum Beispiel durch einen Vitamin- oder Mineralstoffmangel verursacht wurde, wandelt sich dann allzu oft in ein psychisches Problem.

 

Besser, aber leider nicht immer ganz leicht zu realisieren:

Eine Frau sollte sich, wenn ihr die Veränderungen des Partners und die damit einhergehenden Erektionsstörungen auffallen, selbst etwas zurücknehmen und ganz in Ruhe zuhören. Dabei darf gerne Hilfsbereitschaft signalisiert werden, der Übermutter-Modus ist aber keine gute Idee.

Trotzdem sollte jede Frau die Erektionsstörungen des Partners erst nehmen und ihn darum bitten, die Sache ärztlich beurteilen zu lassen. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der Mann auch ansonsten nicht richtig wohlfühlt.

Sollte sich herausstellen, dass die Ursache nicht in einer Krankheit oder einer Mangelernährung zu finden ist, sondern psychische Gründe hat, ist Gelassenheit gefragt. Natürlich hat jede Frau auch hier die Möglichkeit, entsprechend gegenzusteuern. Dafür braucht es aber ausreichend Fingerspitzengefühl – denn Männer sind sensibel, wenn es um ihre besten Stücke geht.

Es geht also nicht darum, die Schuld an den Erektionsstörungen bei sich alleine oder ausschließlich beim Partner zu suchen. Wenn psychische Belastungen aber so weit wie möglich abgestellt werden können, meldet sich die Sexualität des Mannes oft ganz von allein wieder zurück.

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