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Impotenz durch Alkohol – Schadet Alkohol der Potenz?

Alkohol ImpotenzWenn man der Werbung Glauben schenkt, sind viele Drinks nur dafür geschaffen, gute Laune zu erzeugen. Fröhliche, lockere, junge Menschen prosten sich gegenseitig zu und feiern das Leben und die Liebe. Tatsächlich kann Alkohol auch Spaß machen und die Stimmung auflockern. Das Tückische ist nur, dass viele Menschen ihre Grenzen nicht kennen und die Gefahren des Alkohols komplett unterschätzen. Alkohol und Impotenz? Für viele klingt das geradezu abwegig.

 

Alkohol: Die unterschätzte Volksdroge

Noch vor nicht allzu vielen Jahren spielte Alkohol bei jungen Menschen eine weit geringere Rolle als heute. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die Jugend gesünder lebte, denn die Zahl jugendlicher Raucher war erheblich größer als aktuell. Nicht zuletzt durch die Wirkung von Nichtraucherkampagnen und eine deutlich strengere Gesetzgebung in Sachen Nichtraucherschutz scheint es aber mittlerweile so, dass Alkohol zu einer Art Ersatzdroge geworden ist.

Fachleute weisen zwar immer wieder darauf hin, dass auch alkoholische Getränke mit deutlichen Warnhinweisen, wenn nicht sogar mit Schockbildern versehen werden sollten. Immerhin macht Alkohol nicht nur gleichgültig und schränkt die Reaktionsfähigkeit ein, die im Straßenverkehr lebenswichtig ist. Alkohol zerstört auch die Leber, greift die Gehirnzellen an und kann zu Impotenz führen. Ein Aspekt, der den meisten Menschen überhaupt nicht bewusst ist, denn sonst wären sie im Umgang mit diesem Rauschmittel sicher etwas vorsichtiger. Doch so lange man Alkohol an jeder Ecke für kleines Geld bekommen kann und klare Warnungen fehlen, wird es mit der Aufklärungsarbeit schwer.

 

Wenn es zu viel des Guten wird

Ganz klar, Alkohol hat auch seine schönen Seiten. Ein gutes Bier oder ein Gläschen Wein sorgt für gute Stimmung und hat kommunikative Aspekte. Wer in Gesellschaft Alkohol trinkt, kommt schnell ins Gespräch und lernt neue Leute kennen. In diesem Zusammenhang ist es auch nicht ganz unwichtig, dass schüchterne Menschen ein wenig auftauen und vielleicht sogar die Liebe ihres Lebens finden können – denn das erste Eis ist durch den kleinen Schwips bereits gebrochen.

Doch jeder kennt auch die negativen Seiten, die sofort spürbar werden, aber ganz und gar nichts mit Krankheiten oder Impotenz zu tun haben: Grölende, randalierende Gruppen, die nach dem Kneipenbesuch nach Hause torkeln, sind alles andere als sexy. Und wer selbst zu tief ins Glas geschaut hat, bezahlt dies nicht selten mit Kopfschmerzen und einem Kater am nächsten Morgen.

Auch dann ist Impotenz kein Thema, denn in solchen Augenblicken hat man doch vollkommen andere Sorgen. Blöd ist es nur, wenn man der Partnerin eine heiße Liebesnacht versprochen hat, die dann aber dem Vollrausch zum Opfer fällt.

 

Impotenz durch Alkohol

Die meisten Männer unterschätzen die Gefahr des Alkohols und wissen nicht, dass dieser auch für eine Impotenz verantwortlich sein kann. Und irgendwie erscheint es auch unwahrscheinlich, schließlich sorgt eine gewisse Menge Alkohol ja für Lockerheit und Flirtbereitschaft.

Allerdings ist erwiesen: Alkohol beeinflusst den Testosteronspiegel in erheblichem Maße. Die Lust auf Sex nimmt mit dem sinkenden Testosteronspiegel spürbar ab, was man als eine Form der Impotenz betrachten kann.

Was außerdem zu Denken geben sollte ist die Tatsache, dass erhöhter Alkoholkonsum dauerhaft die Hoden schrumpfen lässt. Zwei echte Rauschzustände pro Woche über einen längeren Zeitraum reichen bereits aus, um dieses Phänomen messbar zu machen.

Übrigens muss das Klischee, dass der starke Alkoholkonsum ein Zeichen besonderer Männlichkeit wäre, stark bezweifelt werden. Tatsächlich schränkt der Alkohol die Anzahl der Spermien und deren Qualität ein. Impotenz muss also nicht unbedingt bedeuten, dass man(n) keine Erektion mehr bekommt. Hier ist es einfach die Zeugungsunfähigkeit, die anhand einer Analyse der Samenflüssigkeit festgestellt werden kann.

Am schlimmsten dürfte für Männer jedoch die Tatsache sein, dass Alkohol zur echten Verweiblichung führen kann. Die Impotenz entsteht auch dadurch, dass Testosteron alkoholbedingt in Östrogen umgewandelt wird. Kein Mann möchte einen Bierbauch haben – doch dieser dürfte den meisten Herren sicher lieber sein als typisch weibliche Fettpolster, die sich an Oberschenkeln, Hüften oder gar an den Brüsten bilden. Dies geschieht ebenfalls, weil das sensible Verhältnis der Sexualhormone aus dem Takt gerät.

 

Gefahren des Alkohols auf die Gesundheit im Allgemeinen

„Alkohol macht gleichgültig – aber das ist mir egal!“ Dieser Spruch mag zum Schmunzeln anregen, enthält aber einen wahren Kern. Kein Wunder also, dass viele Menschen Kummer jeglicher Art im Alkohol ertränken. Auch wenn sich Probleme davon natürlich nicht lösen lassen.

Außerdem kann Alkohol aggressiv machen und die Zurechnungsfähigkeit beeinträchtigen.

Langfristige Schäden betreffen die Leber, das Herz-Kreislauf-System und die Konzentrationsfähigkeit. Wenn jemandem also vorgeworfen wird, sich das Hirn kaputt gesoffen zu haben, ist das in vielen Fällen mehr als nur ein böser Spruch.

Wer seinen Alkoholkonsum nicht mehr bremsen kann, befindet sich häufig bereits tief in einem Teufelskreis, der nur schwer zu durchbrechen ist. Während man seine eigene Gesundheit und damit sein ganzes Leben zerstört, wenden sich Freunde ab. Ein Jobverlust bedeutet in diesem Moment ein echtes Fiasko, sofern man diesen nicht als Schuss vor den Bug versteht. Leider nimmt der Alkoholkonsum durch derlei Schicksalsschläge meist eher zu, womit die Abwärtsspirale vorgezeichnet ist.

 

Man kann auch ohne Alkohol Spaß haben – und wie!

Nein, an dieser Stelle kommt kein Plädoyer gegen das Glas Sekt bei der Geburtstagsfeier oder das Feierabendbier. Danach ist es aber bereits Zeit für die Reißleine, um das Risiko einer Impotenz oder einer schwerwiegenden Erkrankung gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Wer nüchtern ist, gilt definitiv als angenehmerer Flirt- und natürlich auch Sexpartner. Sogar eine Frau, die selbst einen leichten Schwips hat, wird sich eher für den nüchternen, klar denkenden Mann entscheiden. Der Vollrausch seines Nebenmanns bedeutet mindestens eine temporäre Impotenz, denn für schönen Sex wäre dieser Typ in dem Augenblick garantiert ein Totalausfall.

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