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Keine Erektionen mehr – Die häufigsten Ursachen

keine Erektionen mehrAuch wenn die Erklärung, warum viele Männer keine Erektionen mehr haben, im Einzelfall ganz unterschiedlich ausfallen, so kann ein Fakt doch beruhigen: Fast jeder Mann, häufig auch schon in der Altersklasse unter 40, hat bereits Probleme mit der sexuellen Leistungsfähigkeit erlebt. In den meisten Fällen ist es aber kein unausweichliches Schicksal, keine Erektionen mehr zu bekommen. Wenn man den Ursachen auf den Grund geht, ist zumeist schon der erste Schritt zur Therapie getan.

 

Stress und psychischer Druck

Der wohl häufigste Grund für eine erektile Dysfunktion ist Kopfsache. Wer beruflich unter Stress steht und auch die Aufgaben des Alltags nur noch mit Mühe erledigen kann, hat oft keine Erektionen mehr. Das ist aber ganz und gar nicht verwunderlich, denn Kopf und Körper haben jetzt einfach andere Dinge zu bewältigen. Unbewusst wird Sex im Vergleich zu Stress und Angst als weniger wichtig eingeordnet und vorerst ausgeschaltet. Erst mit einer gelungenen Entspannungsphase wird auch Eros wieder erwachen.

Ein klares Zeichen für eine stressbedingte Impotenz ist es übrigens, wenn die morgendliche Erektion („Morgenlatte“) auch weiterhin auftritt.

 

Konflikte in der / mit der eigenen Sexualität

Jeder Mensch sollte wissen, was ihn sexuell erregt. Und sofern es sich dabei um keine verbotene Praxis handelt oder irgendjemand Schaden nehmen könnte, sollte man(n) auch zu seinen eigenen Fantasien stehen. Wer seine Sexualität frisch hält und zu würzen weiß, braucht sich kaum davor zu fürchten, keine Erektionen mehr zu haben.

Wer bei einer erotischen Fantasie, die er aber bisher nicht auslebt, eine spontane Erektion bekommt, sollte den eigenen Horizont erweitern.

 

Partnerschaftliche Konflikte

Stress innerhalb der Beziehung kann natürlich ebenfalls dazu führen, keine Erektionen mehr zu haben. Die Ursache des Konflikts ist dabei zweitrangig: Wut und Zorn sind ganz und gar nicht sexy und sorgen für einen natürlichen Abwehrmechanismus. Wer sich zofft, sehnt sich nicht nach Zuneigung und Sex.

 

Testosteronmangel

Auch wenn es oft für einen dummen Witz gehalten wird: Auch Männer kommen in die Wechseljahre. Die sind zwar nicht so ausgeprägt wie bei Frauen, dennoch ist eine Abnahme des Testosteronspiegels messbar. Die Lust auf Sex nimmt also aus ganz natürlichen Gründen ab. Allerdings ist es ein Alarmzeichen, wenn ein Mann überhauptkeine Erektionen mehr bekommt. Der Testosteronspiegel lässt sich glücklicherweise durch Medikamente oder eine spezielle Ernährung positiv beeinflussen.

Die nächtliche oder morgendliche Erektion sollte allerdings nicht über einen möglichen Testosteronmangel hinwegtäuschen, denn diese hat andere Ursachen.

 

Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen können den ganzen Körper betreffen und teilweise lebensbedrohlich sein. Keine Erektionen mehr zu bekommen, weil der Penis schlecht durchblutet wird, erscheint in diesem Zusammenhang also als Nebensächlichkeit.

Allerdings kann durch eine ärztliche Untersuchung möglicherweise eine schwerwiegendere Erkrankung erkannt werden, aufgrund welcher ein Mann keine Erektionen mehr hat. Das kann etwa ein zuvor nicht diagnostizierter Diabetes mellitus sein, eventuell aber auch Bluthochdruck, erhöhte Blutfettwerte oder ein metabolisches Syndrom. Bedrohlich wird es nur, wenn kein Arzt konsultiert wird, der eine entsprechende Diagnose stellen könnte.

 

Mangelnde Bewegung

Wer sich zu wenig bewegt, wird dick und träge. Eine Folge davon sind nicht nur typische Zivilisationskrankheiten wie Konzentrationsschwäche, Bluthochdruck oder Rückenbeschwerden. So mancher Mann hat aus genannten Gründen keine Erektionen mehr.

Jedoch ist es ganz einfach, hier gegenzusteuern. Schon ein Spaziergang an der frischen Luft tut Körper und Seele gut und kann auch der Sexualität auf die Sprünge helfen. Kein Wunder also, dass Sportler nicht nur die bessere Fitness, sondern häufig auch den besseren Sex haben. Allerdings besteht hier kein Wettbewerb und ein Büromitarbeiter bewegt sich zwangsläufig weniger als der Profisportler. Trotzdem kann jeder Mann mit etwas Bewegung aktiv dagegen an arbeiten, keine Erektionen mehr zu bekommen. Also: Wie wäre es zwischendurch mit ein paar Lockerungsübungen?

 

Ungesunde Lebensweise

Sehr viele Menschen befinden sich inmitten eines Teufelskreises aus Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung. Denn, so verrückt es klingen mag: Obwohl die Lebensmittelversorgung hierzulande noch nie so breit gefächert war wie heute, leiden Millionen Menschen an Mangelernährung – häufig ohne es zu wissen. Wer jedoch hauptsächlich Fastfood konsumiert und nicht auf eine ausgewogene Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen achtet, leistet seiner Gesundheit einen echten Bärendienst. Keine Erektionen mehr zu haben ist dabei häufig nur ein Symptom von vielen.

Eine gesunde Ernährung ist also bereits die halbe Miete. Unter Umständen können aber auch Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel für Gesundheit und Wohlbefinden hilfreich sein.

Auch Alkohol und Nikotin sind klare Feinde der Gesundheit. Zwar mag die Zigarette beruhigend und entspannend wirken und das Glas Sekt zu einer lockeren Stimmung beitragen. Solange der Konsum in engem Rahmen bleibt, kann es kein Mann auf diese Rausch- beziehungsweise Genussmittel zurückführen, wenn der keine Erektionen mehr bekommt. Problematischer wird es aber, wenn sich die Menge nicht mehr aktiv kontrollieren lässt. Der Weg vom Genuss- zum Kettenraucher ist vergleichsweise kurz. Und auch beim Alkohol hat doch kaum jemand ständig sein Limit im Blick.

 

Andere Ursachen

Natürlich kann es auch ganz andere Ursachen haben, keine Erektionen mehr zu bekommen. Schlafmangel ist ebenfalls eine häufige Ursache. Seltener steckt eine wirklich gefährliche Erkrankung dahinter, die sich aber meist auch mit anderen parallelen Symptomen bemerkbar macht. Das gilt auch für psychische Erkrankungen wie der Depression.

Wenn ein Mann trotz aller Vorsichtsmaßnahmen keine Erektionen mehr hat oder, umgekehrt, spontane Erektionen aus heiterem Himmel bekommt, kann es sich dabei ggf. auch um Nebenwirkungen eines Medikaments handeln.

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