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Impotenz durch das Rauchen – Studien belegen es

impotenz rauchenSehr lange hat es gedauert, doch seit mehr als dreißig Jahren ist es wissenschaftlich erwiesen: Rauchen schadet der Gesundheit. Dass Rauchen schlapp macht, für Hustenanfälle verantwortlich ist und Lungenkrebs begünstigt, hatten Nichtraucher schon immer geahnt. Glücklicherweise weiß das heute jedes Kind. Und die Gesetzeslage schützt die Nichtraucher effektiv vor dem Passivrauchen, was als enormer Fortschritt gelten darf.

Dass Raucher immer mehr an den Rand der Gesellschaft gedrückt werden, hat allerdings auch einen Nachteil: Nikotin ist kein relevantes Thema mehr, daher hat auch die Aufklärung über die Risiken des Rauchens merklich nachgelassen. Wer wüsste zum Beispiel, dass Rauchen auch zu Impotenz führen kann oder eine solche begünstigt?

Risikofaktoren durch persönliche Lebensführung

Wenn jeder Mensch nur ein Laster hätte, wäre das ganze Leben weniger riskant. Allerdings gibt es kaum jemanden, der zwar Kette raucht, ansonsten aber penibel auf eine gesunde Ernährung achtet. Zum Rauchen gesellen sich meist so ungesunde Angewohnheiten wie zu großer Alkohol- und Zuckerkonsum, außerdem ist Bewegungsmangel häufig ein Problem. All dies kann zu Bluthochdruck, Diabetes und schlimmstenfalls zum Schlaganfall oder Herzinfarkt führen – aber auch zu Impotenz.

 

Was kaum einer über die Zigarette weiß

Jeder kennt die Warnhinweise auf Zigarettenschachteln: Rauchen schadet der Lunge, der Haut, kann sogar zur Erblindung führen – allerdings lassen sich nicht all diese Risiken auf ein einzelnes Gift zurückführen. Immerhin enthält Zigarettenrauch zig verschiedene Toxine, von denen Menschen lieber die Finger (und natürlich auch den Mund!) lassen sollten.

Dass jeder dritte Mann über 70 an Erektionsstörungen oder gar Impotenz leidet, ist in vielen Fällen auf den Tabakkonsum zurück zu führen. Zu diesem Schluss kommen zahlreiche Studien, die mit Rauchern im vergleichsweise jungen Alter von unter 50 Jahren arbeiteten. Selbst in dieser Altersgruppe ist die Wahrscheinlichkeit einer Impotenz bei Rauchern um knapp ein Drittel erhöht. Zudem wurde wissenschaftlich erwiesen, dass sich auch die Anzahl der Spermien durch das Rauchen deutlich verringert. Also ist auch die Zeugungsfähigkeit des Mannes durch den Glimmstängel in Gefahr.

 

Am besten gar nicht erst anfangen!

Was verboten ist, macht Jugendlichen oft am meisten Spaß. Daher greifen nach wie vor viele junge Menschen zur Zigarette, um besonders cool und interessant zu wirken. Auch Schockbilder auf der Verpackung verfehlen ihre Wirkung allzu oft, daher gibt es nur einen richtigen weg: Junge Leute sollten immer wieder darauf hingewiesen werden, dass eine Zigarette weder cool noch spannend ist, sondern teuer und ungesund.

Zigaretten stinken und führen zur Impotenz– und vielleicht ist letztgenannter Grund auch der Aspekt, der bei jungen Menschen am besten wirkt. Das Risiko, irgendwann an Lungenkrebs zu erkranken, ist für einen Teenager noch recht abstrakt. Doch welchen jungen Menschen, der sich ja in der Blütezeit seiner Sexualität befindet, lässt die Angst vor Impotenz kalt? Immerhin kann diese bereits sehr junge Raucher erwischen.

 

Mit dem Rauchen aufhören oder den Konsum reduzieren

Obwohl die meisten Raucher die Frage, warum sie denn überhaupt rauchen, nicht konkret beantworten können, rauchen die meisten unter ihnen gern. Vielleicht haben sie eine beginnende Trägheit oder gar eine aufkommende Impotenz aber zuvor einfach nicht mit der Fluppe in Verbindung gebracht. Aber jeder Raucher sollte um die Risiken wissen, denen er sich durch das Rauchen aussetzt.

Die Tücke jeder Sucht ist leider, dass sie sich nicht so leicht stoppen lässt. Zwar gelingt es so manchem Raucher, von jetzt auf gleich seiner alten Gewohnheit abzuschwören und nie wieder eine Zigarette anzurühren. Manchmal ist es aber auch einfacher, den Zigarettenkonsum radikal zu reduzieren.

Anstelle des Vorsatzes, nie wieder eine Zigarette zu rauchen, tritt dann das Vorhaben: „Ich rauche nur noch, wenn ich es wirklich will!“. So fallen immerhin alle Zigaretten, die sich ein Raucher aus reiner Gewohnheit in den Mund steckt, ersatzlos weg. Doch ungesunde Dinge sollten wenigstens Spaß machen, also bewusst genossen werden, sonst haben sie wirklich überhaupt keine Berechtigung.

Ergo: Auch die Reduktion kann Freude machen und das Wohlbefinden steigern.

 

Nichtrauchen ist geil!

Die meisten Nichtraucher machen es sich gar nicht klar, doch ehemalige Raucher stimmen zu: Nichtrauchen ist geil, im wahrsten Sinne. Eine zuvor begonnene Impotenz kann mit dem Stopp des Rauchens komplett verschwinden. Außerdem ist man(n) fitter, beweglicher – und das Geld ist auch gespart. Gerade bei ehemaligen Kettenrauchern ist das ein ganz ordentlicher Batzen. Am besten ist es, man belohnt sich mit der Ersparnis und leistet sich den einen oder anderen Luxus, auf den man früher aus Kostengründen verzichtet hat.

 

Was man noch tun kann

Wer raucht, wird schlapp. Und wer schlapp ist, bleibt lieber mit Chips und Bier auf dem Sofa, statt sich an der frischen Luft zu bewegen. Dieser Teufelskreis kann allerdings an beliebiger Stelle unterbrochen werden und bricht dann nicht selten komplett auseinander.

Meistens gehört gar nicht so viel dazu, gesund, fit und happy zu sein und einer Impotenz aktiv vorzubeugen. Denn fast jeder Mensch findet gesunde Lebensmittel, die ihm richtig gut schmecken. Und für (fast) jeden gibt es auch einen Sport, der ihm Freude macht. Wer wenigstens versucht, derlei kleine Stellschrauben in seiner eigenen Lebensführung ein wenig zu justieren, macht damit einen großen Schritt in die richtige Richtung.

Selbst bei Rauchern, die sich noch nicht zum Aufhören durchringen können, werden so ganz neue Ressourcen freigesetzt. Eine Impotenz durch das Rauchen und eine ungesunde Lebensweise muss also kein unausweichliches Schicksal sein.

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